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Ältere Beiträge

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Neuruppin den 28.05.2013

Brandenburger Landpartie

Die Brandenburger Landpartie, das ist eine ganz besondere Einladung ins Märkische. Seit neunzehn Jahren öffnen alljährlich im Juni jene Höfe ihre Stalltüren, die den Städtern den Hof machen wollen. Am 08. Juni 2013 erwartet das ländliche Brandenburg und wir Gäste aus den großen Städten der Region und von nebenan. Wir laden euch recht herzlich ein, an diesem Tag zu uns zu kommen. Wir haben einiges vorbereitet (Hofführungen und Information, Spielmobil, Kreatives, Essen und Trinken).

 

Neuruppin den 20.02.2012

Modell Gemüse-Versorger-Gemeinschaft CSA

leadimage Selbstversorgung für Stadtmenschen jetzt auch in Moabit

Zu einer ersten Infoveranstaltung hatten sich am 15. Februar ca. 20 Menschen im Nachbarschaftstreff Rostocker Straße 32b getroffen.
Beim Modell Gemüse-Versorger-Gemeinschaft CSA (Community supported Agriculture) übernehmen Landwirte aus dem Umland und Stadtmenschen gemeinsam Verantwortung für einen…                                                                                

Quelle: Moabitonline

Neuruppin den 22.08.2011

„Visionen für die Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen auf dem Gutshof“

Am 20.08.11 fand das jährliche Hoffest der Lebensräume gGmbH statt. Höhepunkt des Festes war neben der öffentlichen Einweihung der frisch umgebauten Wohnstätte der Fachvortrag von Frau Prof. Dr. Jutta M. Bott zum Thema Inklusion benachteiligter Menschen. Grundsätze der inklusiven Teilhabe sind ein wesentlicher Bestandteil der UN- Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinde-rungen, die die Bundesrepublik 2010 ratifiziert hat. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen soll somit auf alle gesellschaftlichen Bereiche angewendet werden. Inklusion ist laut Prof. Dr. Bott eine Vision gegen Ausgrenzung aufgrund ihres Alters, ihrer Armut oder ihrer Behinderung benachteiligter Menschen.

„Visionen für die Inklusion... als PDF zum Lesen

Neuruppin den 25.07.2011

Stärken vor Ort

Kreative Köpfe Gesucht

Die Lebensräume gGmbH sucht im Rahmen des Projektes Stärken vor Ort Jugendliche und junge Erwachsene zur teamworkbezogenen Zusammenarbeit zur Erstellung von Skulpturen im Gutspark der Lebensräume gGmbH. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Projekt startet am 18.08.11 und findet wöchentlich donnerstags von 18-20 Uhr unter künstlerischer Beratung durch Herrn Matthias Zágon Hohl-Stein statt. Es endet im November mit einer Abschlusspräsentation. Ziel des Projektes ist es Teamarbeit durch das gemeinsame Gestalten und Umsetzen einer Idee zu erproben.  Das Projekt steht auch weiteren Neuruppiner mit eingeschränkter Alltagskompetenz offen. Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert. Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen. Weitere Infos und Anmeldung unter 03391/8228620 oder 0163/8131131.

Entspannter wohnen

Lebensräume baute Wohnstätte für psychisch kranke Erwachsene um

Quelle: Märkische Allgemeine, Ruppiner Tageblatt,  Dienstag, 3. Mai 2011                                                                                                   von Dagmar Simons

Vor fünf Jahren investierte die gemeinnützige Gesellschaft Lebensräume in eine Hackschnitzelanlage. Diese versorgt den gesamten Gutshof mit fünf Gebäuden an der Fehrbelliner Straße in Neuruppin mit Wärme und Warmwasser. So sind sie unabhängig von Gas und Öl.

Das war jedoch nicht die einzige Neuerung der vergangenen Jahre. Im Frühjahr 2010 begann der Umbau der Wohnstätte. Etwa ein Jahr haben die Bauarbeiten gedauert. Das große Haus, in dem bis dahin 22 psychisch kranke Erwachsene lebten, wurde in dieser Zeit auf den Kopf gestellt. Unter anderem wurde die Elektrik erneuert. Brandmeldeanlagen wurden eingebaut und die Sanitärbereiche modernisiert. Zwar wurde der Grundriss nicht grundlegend verändert, aber es wurde innen alles auf den neuesten Standard gebracht Neue Fenster wurden überall eingebaut. „Das sind gute klassische Holzfenster“, sagt Geschäftsführerin Sibylle Harlos.

Noch riecht das ganze Gebäude nach frischer Farbe. Im Erdgeschoss gingen vor dem Umbau die einzelnen Zimmer rechts und links von einem langen Flur an. „Das hatte Krankenhauscharakter“, sagte Sibylle Harlos, die seit 2008 Geschäftsführerin ist. An ein Krankenhaus erinnert nun nichts mehr. Die Raumaufteilung ist eine andere. Zwei Vierer-Wohngruppen teilen sich jetzt die Etage. In der Mitte befindet sich ein großer Aufenthaltsraum für alle.

Im ersten Obergeschoss hat die Verwaltung ihren Sitz. Auf derselben Ebene hat eine Fünfer-Wohngruppe ihr Zuhause. Im Dachgeschoss sind vier Ein-Raum-Wohnungen mit eigenem Bad und kleiner Küche. Insgesamt leben in dem Haus 17 Menschen, vorher waren es 22. Für dieses Haus gibt es bereits eine Warteliste, so begehrt sind die Wohnplätze in der Einrichtung. Für fünf Bewohner wurde Platz in dem kleinen Nachbarhaus geschaffen. „Das wurde völlig entkernt und neu aufgeteilt“, sagt Sibylle Harlos. Zwei der fünf Einzelwohnungen sind barrierefrei.

Während des Umbaus haben alle 22 Bewohner in dem großen Haus weiter gewohnt. „Wir waren skeptisch, ob das klappt“, sage Sibylle Harlos. Immerhin waren die Presslufthämmer im ganzen Haus zu hören. Doch es habe nicht mehr Krisensituationen und Notfälle gegeben als zu normalen Zeiten, so Sibylle Harlos. Das sei den Mitarbeitern zu verdanken, die die Bewohner auf die veränderte Situation einstellten und sie begleiteten. Sowohl Mitarbeiter als auch Bewohner empfinden die neue Wohnsituation als wesentlich entspannter, so Harlos.

Insgesamt arbeiten 85 Frauen und Männer bei der gemeinnützigen Gesellschaft Lebensräume. Sie wurde am 1. April 1998 von den Vereinen „Lebensräume“ und „Aufbruch“ gegründet. Die Lebensräume Gesellschaft bietet Eingliederungshilfe für Menschen mit chronisch psychischen Beeinträchtigungen, geistigen und Schwerstmehrfachbehinderungen in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel.

Neben dem Gutshof in Neuruppin unterhält sie noch Wohnstätten in Fehrbellin, Linum und Oranienburg. Dazu kommen 70 Plätze im betreuten Wohnen in Neuruppin und 25 Plätze im Kreis Oberhavel. Dann gibt es noch die beiden Tagesstätten „Gutshof“ und „Steinklee“. Außerdem hat die Gesellschaft eine Ergotherapiepraxis in der Heinrich-Rau-Straße mit drei Ergotherapeuten.

Manche der Bewohner des Gutshofes leben bereits seit vielen Jahren dauerhaft hier, andere sind nur für einige Jahre dort. „Der Idealfall ist, dass unsere Bewohner  hier so fit gemacht werden, dass sie in ein betreutes Wohnen in eigener Wohnung in der Stadt wechseln können“, sagt Sibylle Harlos. Die Altersspanne der Klienten reicht von Mitte 20 bis zum Rentenalter.

Möglich wurden die umfangreichen Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen durch staatliche, aber auch private Fördermittel. So hat sich die Aktion Mensch mit 350 000 € beteiligt. Die Stiftung Deutsch Behindertenhilfe gab weitere 90 000 € dazu.

Am 20. August lädt Lebensräume zum Sommerfest auf dem Gelände des Gutshofs ein. Dann Können sich Angehörige und Interessierte ein eigenes Bild von den neuen Räumlichkeiten machen und selbst sehen, warum sich die Bewohner dort rundherum wohlfühlen.

                                                                                     

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