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Wohnstätte Linum

mit 21 Plätzen

Nauener Straße 92
16833 Linum

Telefon: 033922 / 5 03 81
Telefax: 033922 / 90 00 15
Kontakt

Leitung: Georg Stolpmann
Telefon: 03391 / 822614 ;   0163 / 813 11 40
Kontakt

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Die Wohnstätte Linum ist eine vollstationäre Einrichtung mit interner oder externer Tagesstruktur inkl. Schlafbereitschaft für psychisch kranke erwachsene Menschen. Dazu zählen Personen mit Diagnosen aus dem Bereich der affektiven und schizophrenen Psychosen, schweren Neurosen und Persönlichkeitsstörungen. Einige Bewohner haben auch eine geistige Behinderung.

Die Wohnstätte befindet sich am Ortsausgang von Linum, ca. neun km von der Kleinstadt Fehrbellin entfernt. Das Umfeld ist überwiegend ländlich geprägt. Im Ort leben ca. 750 Einwohner. In etwa 800 m Entfernung befindet sich ein Bäckerladen und in unmittelbarer Nachbarschaft eine Fischhandlung. Eine Verkehrsanbindung durch den öffentlichen Nahverkehr ist unter der Woche mehrmals täglich nach Fehrbellin und Neuruppin gegeben.


Im Haus gibt es im Ober- und Untergeschoss jeweils eine Wohngruppe. Das Untergeschoss und auch die Außenanlage sind barrierefrei und so können hier auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen wohnen und betreut werden. Im Souterrain gibt es zwei weitere Plätze, die der Wohngruppe im Obergeschoß zugeordnet sind. Beide Wohngruppen verfügen neben Einzelzimmern für die Bewohner auch über einen Wohn- und Speiseraum, eine Küche und entsprechende Sanitärräume. Im Souterrain befinden sich ein Raum für spezielle tagesstrukturierende und therapeutische Angebote sowie ein Hauswirtschaftsraum. Im Erdgeschoß befinden sich das Dienstzimmer und das Zimmer der Schlafbereitschaft. Zur Wohnstätte gehört ein kleiner begrünter Hof mit Sitzgelegenheiten  für Außenaktivitäten, wie Grillen, gemeinsames Feiern und Erleben der Natur. Für Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung wird ein hauseigener Kleinbus genutzt.


Die Arbeit in der Wohnstätte Linum ist ausgerichtet auf die Entwicklung und Stärkung jedes einzelnen Bewohners. Ausgehend vom Leitbild der Normalisierung und Teilhabe werden individuell abgestimmte und bedarfsgerechte Hilfen geleistet. Im Vordergrund steht die Aktivierung von Selbsthilfepotentialen. Ziel der Hilfen ist es, die Bewohner nach Möglichkeit wieder für ein Leben außerhalb der Wohnstätte zu befähigen, zumindest aber eine weitestgehende Entfaltung der individuellen Persönlichkeit innerhalb der Wohnstätte zu erreichen.

Im Rahmen eines Bezugsbetreuungssystems sind individuell erarbeitete Hilfepläne Grundlage für die personenzentrierte Hilfe. Sie werden regelmäßig reflektiert, überprüft und fortgeschrieben. Die gemeinsam mit dem Bewohner in einem Hilfeplan getroffene Vereinbarung ist die Basis für eine bedarfsgerechte Unterstützung. So wird ein gutes Maß an Orientierung und Verbindlichkeit für beide Seiten erreicht. Die Hilfen sind vor allem ausgerichtet an den Zielen, Ressourcen und Fähigkeiten der Bewohner (lösungsorientierter Ansatz). Ein entscheidender Bestandteil der Betreuungsarbeit ist der Aufbau und die lebendige Ausgestaltung vertrauensvoller und verlässlicher Beziehungen zu den Bewohnern, die auch in Konflikt- und Krisensituationen tragen und somit eine weitere konstruktive Zusammenarbeit ermöglichen und aufrechterhalten.


Finanzierung:

Die Leistungen werden erbracht auf Grundlage der  §§ 53, 54, 75 (3) SGB XII (Eingliederungshilfe). Das jeweils zuständige Amt für soziale Leistungen prüft auf Antrag den Leistungsanspruch und den konkreten Hilfebedarf und übernimmt so ggf. die Finanzierung.

 

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