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Wohnstätte Gutshof

mit 23 Plätzen in Neuruppin

Fehrbelliner Straße 45a
16816 Neuruppin

Telefon: 03391 / 82286-11
Telefax: 03391 / 82286-15
Kontakt

Leitung: Georg Stolpmann
Telefon: 03391 / 822614 ;   0163 / 813 11 40
Kontakt

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Die Wohnstätte Gutshof ist eine vollstationäre Wohneinrichtung mit interner oder externer Tagesstruktur für psychisch kranke erwachsene Menschen. Dazu zählen Personen mit Diagnosen aus dem Bereich der affektiven und schizophrenen Psychosen, schweren Neurosen und Persönlichkeitsstörungen. Die Betreuung wird über 24 Stunden am Tag gewährleistet inkl. Nachtdienst.

Die Wohnstätte ist Teil eines alten Gutshofes am Stadtrand mit guter Anbindung an die Stadt mit ihrer vielfältigen Infrastruktur. Die Wohnstätte bietet im Erd- und Obergeschoss Wohnmöglichkeiten in Einzelzimmern mit Wohngruppencharakter (zentrale Küche und sanitäre Anlagen auf den Etagen). Im Dachgeschoss und in einem Nebenhaus gibt es neun weitere Plätze in jeweils Ein- und Zweiraumappartements. Jede dieser Wohneinheiten ist mit Bad und Küche ausgestattet. Weiterhin stehen Gemeinschaftsräume, der Kreativbereich und eine Waschküche zur Nutzung bereit.

Die Arbeit in der Wohnstätte Gutshof ist ausgerichtet auf die Entwicklung und Stärkung jedes einzelnen Bewohners. Ausgehend vom Leitbild der Normalisierung und Teilhabe werden Hilfen nur so viel wie nötig und nicht soviel wie möglich geleistet. Im Vordergrund steht die Aktivierung von Selbsthilfepotentialen. Ziel der individuellen Hilfen ist es, den Bewohner(inne)n wieder ein Leben außerhalb der Wohnstätte zu ermöglichen, zumindest aber eine weitestgehende Entfaltung der individuellen Persönlichkeit in der Wohnstätte zu erreichen.

Im Rahmen eines Bezugsbetreuungssystems sind individuelle Hilfepläne Grundlage für die  personenzentrierte Hilfe. Sie werden regelmäßig reflektiert, überprüft und fortgeschrieben. Die gemeinsam mit dem Bewohner in einem Hilfeplan getroffene Vereinbarung ist die Basis für eine bedarfsgerechte Unterstützung. Dies schafft ein gutes Maß an Orientierung und Verbindlichkeit für beide Seiten.

Die Hilfen sind vor allem ausgerichtet an den Zielen, Ressourcen und Fähigkeiten der Bewohner/innen (lösungsorientierter Ansatz). Ein entscheidender Bestandteil der Betreuungsarbeit ist der Aufbau und die lebendige Ausgestaltung vertrauensvoller und verlässlicher Beziehungen zu den Bewohnern, die auch in Konflikt- und Krisensituationen tragen und somit eine weitere konstruktive Zusammenarbeit ermöglichen und aufrechterhalten.


Finanzierung:

Die Leistungen werden erbracht auf Grundlage der  §§ 53, 54, 75 (3) SGB XII (Eingliederungshilfe). Das jeweils zuständige Amt für soziale Leistungen prüft auf Antrag den Leistungsanspruch und den konkreten Leistungsbedarf und übernimmt ggf. die Finanzierung.

 

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